CDU-Landtagskandidat Thomas Birkenmaier besuchte Oberbürgermeister Dieter Gummer
Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 15:30 Uhr

CDU-Landtagskandidat Thomas Birkenmaier besuchte Oberbürgermeister Dieter Gummer

Gemeinsam mit Oberbürgermeister-Stellvertreter Fritz Rösch besuchte der für die CDU kandidierende Thomas Birkenmaier den Hockenheimer Oberbürgermeister und Kollegen im Kreistag, Dieter Gummer. Zunächst stand die Entwicklung der Stadt Hockenheim, insbesondere im innerörtlichen Bereich, aber auch im Gewerbegebiet „Talhaus“ im Fokus des Austauschs. Die Maßnahmen im innerörtlichen Bereich sind unübersehbar. Die Entwicklungen im Bereich Messplatz, die Umsetzung des seit über 10 Jahren betriebenen Hochwasserschutz- und Ökologieprojekts, der vollzogene Abriss des Kindergartens St. Josefs und der Neuaufbau der kreiseigenen Louise-Otto-Peters-Schule waren ebenso Inhalt wie die Fortentwicklung der Bebauung unmittelbar am Messplatz.

Eine Zunahme der Lebensqualität erwartet die Stadt Hockenheim insbesondere in dem Bereich des Hochwasserschutz- und Ökologieprojekts. Die Gesamtmaßnahme, die aktuell mit 4,5 Mio. € beziffert wird, fordert auch die Stadt Hockenheim mit einem Anteil von etwa 2 Mio. €. Dies sind natürlich Maßnahmen, die im unmittelbaren Umfeld des Schulzentrums stattfinden. Schnell fanden die beiden Gesprächspartner deshalb die Verbindung zur Schulentwicklung.

Thomas Birkenmaier, der als gebürtiger Hockenheimer das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium besuchte, interessierte dabei - vor dem Hintergrund der Konkurrenzsituation um Hockenheim herum - die Entwicklung der Schülerzahlen. OB Gummer konnte davon berichten, dass die Zahlen stabil seien, entgegen aller Erwartungen habe die Realschule sogar einen leichten Schülerzuwachs zu verzeichnen. Gemeinschaftsschule sei aktuell in Hockenheim kein Thema mehr, schließlich hatte sich das Kollegium der Realschule dagegen ausgesprochen. Konkurrenzsituationen zu schaffen macht also keinen Sinn, weshalb die aktuellen Bemühungen dem Ausbau der Hartmann-Baumann-Schule als Ganztagesgrundschule gelten.

Bekanntlich werden für Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen keine Landeszuschüsse gewährt, weshalb auszuloten ist, ob für eine erforderliche Sporthalle, die natürlich auch der Allgemeinheit zur Verfügung zu stehen hätte, Landesmittel gewährt werden können. Mit Betreuungsplätzen, sowohl für die unter, als auch die über 3-jährigen sieht OB Gummer die Stadt Hockenheim gut ausgestattet. Der dabei zu finanzierende Fehlbetrag /rd. 4 Mio. €) ist aber für den städtischen Haushalt eine sehr hohe Belastung, obwohl sich die Landesförderung seit 2012 erheblich erhöht hat. Hieß es vor Jahren „der Dreck ist weg“, so ist die Stadt Hockenheim aus der Entsorgung des asbesthaltigen Materials am Herrenteich bisher mit 2,2 Mio. € finanziell beteiligt. Dies entspricht nach Ansicht des OB nicht der mit dem Land Baden-Württemberg getroffenen Vereinbarung. Versuche, die Sichtweise des Landes zu ändern, haben nicht gefruchtet.

Thomas Birkenmaier sagte zu, wenn er gewählt werden sollte, sich dieses Themas anzunehmen und Bewegung in die Thematik zu bringen, um eine zukunftsfähige und tragfähige Lösung zu erreichen. Natürlich blieb auch die Entwicklung der Flüchtlingszahlen sowohl allgemein als auch vor Ort in Hockenheim nicht außen vor. Aktuell sind im Rahmen der vorläufigen Unterbringung in der Walldorfer Straße ca. 40 und im Pfälzer Ring ca. 90 Flüchtlinge untergebracht. In den nächsten Wochen werden im Bereich Pfälzer Ring bis zu 150 und in der IV. Industriestraße voraussichtlich weitere 200 Menschen erwartet. Insgesamt schätzt der OB die Anzahl der Menschen in der vorläufigen Unterbringung mit etwa 500-600 ein.

Thomas Birkenmaier erwartet dabei von jeder und jedem Einzelnen, dass unsere Werte und unsere Regeln eingehalten werden. Im Rahmen der Anschlussunterbringung, für die die Stadt Hockenheim zuständig ist, werden bis Ende 2017 etwa 250 Asylbewerber erwartet. Deshalb sucht nicht nur der Rhein-Neckar-Kreis, sondern auch die Stadt Hockenheim nach Möglichkeiten der Unterbringung. Weiter gestreift wurden die Themen Finanzen, Stadtmarketing und natürlich auch das ehrenamtliche Engagement, das sowohl der CDU-Landtagskandidat, also der Oberbürgermeister für unabdingbare Voraussetzungen im gesellschaftlichen Leben halten und ohne das die Gemeinschaft nicht funktionieren würde. Dankbar sind beide für dieses Engagement.